Info-Abend

Kostenloser Info-Abend
für Paare mit Kinderwunsch

Do. 24. Mai 2012, 19.00 Uhr
Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz
Krankenhausstr. 26–30,
4020 Linz

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch haben vor einer Behandlung meist viele Fragen. Gerne nehmen wir uns Zeit, um in einem unverbindlichen, kostenlosen Erstgespräch Ihre Fragen ausführlich zu beantworten. Damit Sie sich bereits im Vorfeld informieren können, haben wir für Sie hier jene Fragen zusammengestellt, die in der Praxis von betroffenen Paaren am häufigsten gestellt werden. Die Antworten sollen dazu beitragen, Ihnen Ihre Entscheidung zu erleichtern.

Warum ist bei Fettleibigkeit und unerfülltem Kinderwunsch Abnehmen wichtig und sinnvoll?

Adipositas (Fettleibigkeit) hat Einfluss auf den Eisprung, den Erfolg von Behandlungen gegen Unfruchtbarkeit, die Schwangerschaftsrate und auf den Schwangerschaftserfolg. Adipöse Frauen sind häufiger von Zyklusabnormalitäten (dreimal öfter), Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten betroffen als Frauen, die normalgewichtig sind. Bei unfruchtbaren, adipösen Frauen kann durch eine Gewichtsreduktion der Erfolg einer Schwangerschaft verbessert werden.

Fettleibigkeit in der Schwangerschaft ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Schwangerschaftsdiabetes. Das Risiko einer Zuckerkrankheit während der Schwangerschaft ist bei Übergewicht vor der Schwangerschaft (= präkonzeptioneller BMI von 25 bis 30 kg/m2) 2- bis 6-fach größer und bei Fettleibigkeit (= noch höherer BMI-Wert) bis zu 20-fach höher als bei normalgewichtigen Frauen. Fettleibigkeit erhöht darüber hinaus die Häufigkeit eines schwangerschaftsinduzierten Bluthochdrucks und von Kaiserschnittentbindungen. Die durchschnittliche Krankenhausaufenthaltsdauer nach der Geburt ist infolge häufiger Operationskomplikationen (Blutungen, Bildung von Blutgerinnseln in den Gefäßen, Infektionen vor allem des Urogenitaltraktes, Wundheilungsstörungen) bei übergewichtigen Müttern 4- bis 6-mal länger als bei normalgewichtigen Frauen. Der Anteil der Neugeborenen von stark übergewichtigen Müttern, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, ist 3,5-mal so hoch wie jener von normalgewichtigen Müttern.

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