Baby
Baby

Methoden


„Viele Wege führen ans Ziel!“ Dieser Spruch gilt auch im Zusammenhang mit dem Wunsch nach einem eigenen Kind.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) handelt es sich um einer „Befruchtung im Glas“ wie In-vitro-Fertilisation übersetzt heißt. Die In-vitro-Fertilisation ist die am häufigsten angewendete Methode der künstlichen Befruchtung seit Juli 1978, als Louise Brown, das erste Retortenbaby, das Licht der Welt erblickte. Es sind für die IVF Forschung 30 Jahre vergangen, in denen sie viel Erfahrung in künstlicher Befruchtung sammelte. Immerhin sind weltweit mehr als 3 Millionen Babys durch In-vitro-Fertilisation zur Welt gekommen und jährlich werden es ca. 200.000 Babys mehr.

IVF-Fonds

Die Behandlung mit In-Vitro-Fertilisation wird sogar durch IVF-Fonds gefördert, finanziert von Bundesministerium und Krankenkassen. Das IVF-Fondsgesetz besagt, dass bis zu 70% der Behandlungskosten für IVF Behandlungen von IVF-Fonds übernommen werden können. Genau gesagt, dass die IVF-Fonds die Finanzierung jener Behandlungen sichern bei welchen „… eine Vereinigung von Eizellen mit Samenzellen außerhalb des Körpers einer Frau mit nachfolgender Einbringung der befruchteten Eizellen in die Gebärmutter der Frau erfolgt.“  Mehr Informationen über die Unterstützung von IVF-Fonds bekommen Sie bei einem persönlichen Termin in der Kinderwunschklink Linz.

ICSI (intracytoplasmatische Spermieninjektion)

Im Falle von ICSI handelt es sich um eine weitere Fortsetzung der In-vitro-Fertilisation, deshalb wird auch die ICSI Behandlung genau wie die IVF Behandlung von IVF-Fonds gefördert. Bei einer ausgebliebenen Befruchtung bei der klassischen In-Vitro-Fertilisation, die aus verschiedenen Gründen eintreten kann, wird das ICSI Verfahren angewendet. Meist aber sind es männliche Faktoren (schlechte Sperma-Qualität), die nach dem Einsatz von ICSI verlangen. Die ICSI- Methode, also die intracytoplasmatische Spermieninjektion besteht darin, dass unter mikroskopischer Sicht ein einzelnes, vitales Spermium aus dem Ejakulat mit einer mikroskopischen Nadel „eingefangen" wird. Danach wird dieses Spermium mittels Injektionspipette in das Zytoplasma der Eizelle eingespritzt. Diesem Vorgang eben verdankt die ICSI ihren Namen: intracytoplasmatische Spermieninjektion.

TESE-ICSI (Testikuläre Spermien Extraktion mit ICSI)

Überall dort wo keine Spermien gewonnen werden können, ist es in vielen Fällen möglich durch Testikuläre Spermien Extraktion (Punktion des Hodens oder Nebenhodens) einzelne Samenfäden zu gewinnen, um dann weiter mit der ICSI - Methode fort zu fahren.

Embryotransfer

Nachfolgend passiert die Einbringung der befruchteten Eizellen (= Embryonen) in die Gebärmutter

Welche Methode für Sie die erfolgversprechendste ist, darüber beraten Sie die ExpertInnen der Landes- Frauen- und Kinderklinik gerne bei einem persönlichen Gespräch. Die Auflistung (links) soll Ihnen einen kurzen Überblick über das Angebot des Linzer IVF-Institutes geben.